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Mt Cook
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(21.02.-22.02.2002)
Ungern verlassen wir Duntroon, aber der Berg ruft. Wir wollen ihn sehen, den Berg, den nicht jeder Neuseelandbesucher sieht, und den die allerwenigsten (wir gehören auch nicht dazu) besteigen. Den höchsten Berg von Neuseeland, den Wächter des Hooker Valleys und den Regenfang fast aller Wolken, die von Westen herziehen.
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Tatsächlich, von Peters Lookout kann man ihn sehen, gross, weiss und ein gewisses Kribbeln verbreitend steht er am Ende des Tales - der Mount Cook. Leider ist für den nächsten Tag schlechtes Wetter vorhergesagt, Elke hat sich die Ferse im Kletterschuh demoliert und Peter rennt ungehalten über den DOC-Zeltplatz. Es muss etwas geschehen, heute noch. Von einem überaus netten Verkäufer in Christchurch wurde uns der Weg zur Mueller Hut empfohlen. Es ist noch nicht zu spät, Peter bricht auf und geht immer höher über das Hooker Valley und den Kea-Point. Auch wenn der Anblick des Berges bald in den Wolken verschwunden ist, die Kulisse ist sehr alpin. Starke Erinnerungen an Chamonix werden wach, aber hier ist nicht Chamonix.
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Zurück am Campingplatz sind wir gerade beim Kochen, als von unseren Nachbarn eine kleine Explosion und ein Schrei ertönt. Schnell sind wir am Helfen. Der Trangia-Kocher wurde (wahrscheinlich, obwohl er noch mit unsichtbarer Flamme brannte) nachgefüllt. Die Nachbarin wälzt sich, um die Flammen an ihren Beinen zu ersticken. Elke nimmt die Erste Hilfe in die Hand. Mit viel Wasser werden die Brandwunden gekühlt. Irgendwann kommen die Leute vom St. John Ambulance, und was wir sehen sieht nicht gerade professionell aus. Hier sollte einem besser nichts passieren.
Nachts heult der Wind ums Zelt, weit entfernt hört man den Eisschlag prasseln, es wird eine unruhige Nacht und morgens flüchten wir zum frühstücken in die Shelter im Mt. Cook Village. Etwas später trinken wir noch einen Kaffee im Hermitage und scheitern fast an den Waschbecken.
Mit der Gewissheit das nächste Mal die komplette Bergausrüstung und besseres Wetter mitzubringen, verlassen wir den Mt. Cook.
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| Tip |
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Der DOC-Campingplatz bietet Klo, Wasser und viel Wind für 5NZ$. Zahlen nicht vergessen! Wers komfortabler mag MUSS ins Hermitage.
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