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Townsville
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(17.10.-19.10.2001, 22.10.-25.10.2001)
Schliesslich landen wir doch in Townsville. Die Innenstadt wirkt irgendwie leblos, es steht vieles leer, alles ist zu vermieten oder zu verkaufen, wir fragen uns, wo die
140 000 Einwohner sind.
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Das Highlight der Stadt ist das Reef HQ Aquarium. Schon beim Eingang wird alles
erklärt, wann und wo die nächste Attraktion stattfindet, mit Stempel auf der Hand ist es möglich, den ganzen Tag ein und aus zu gehen und so einige Programmpunkte mitzunehmen. Zunächst tauchen wir in den Glastunnel ab, links davon
tummeln sich die Meeresraubtiere, rechts ist das Great Barrier Reef
nachempfunden mit allem was dazugehört, wie bunte Fische, Korallen in allen
Formen und Farben, Seesterne, Seegurken, Krebse...
Wir sind absolut fasziniert und verbringen beinahe den ganzen Tag im Aquarium
mit der Reef Alive Show, der Sea Turtle Center Tour, dem Danger Trail und
dem Shark Feeding.
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Wir gehen dann nach Magnetic Island und kommen wieder nach Townsville zurück. Zuerst lösen wir danach
Peters Haarproblem. Wir erwerben eine Schere und Elke versucht sich im Haareschneiden.
Nach Stunden (in dieser Zeit mäht der Campingplatzbesitzer den gesamten Platz, und
der ist gross) kann Peter wieder lachen und so schlecht ist es nicht mal geworden.
Am 'Strand' besuchen wir den Tobruk-Pool und schwimmen unsere Bahnen. Überall in
Australien ist in den öffentlichen Schwimmbädern ein Teil für Bahnenschwimmer abgetrennt,
was wir total gut finden.
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Und dann gehen wir doch noch klettern, bevor wir Townsville verlassen. Einen Kletterführer
über das Gebiet fanden wir in der ganzen Stadt nicht, niemand konnte uns weiterhelfen, eine
Dame von der Touriinfo faselte was von gefährlich und Abseiling, eben das Übliche. Der Berg selbst ist
militärisches Sperrgebiet, den Aussichtspunkt darf man noch so befahren, was sich lohnt. Der
Blick von oben reicht über die Stadt bis nach Magnetic Island. Das Klettergebiet ist etwas weiter
unten. So richtig einladend und für Wochen ausreichend erscheint der Granit nicht. Ein Schild
spricht von einem Kletterpermit, irgendwo zu erhalten. Wir überlesen den Hinweis, hängen
ein Toprope ein (Umlenker gibts, ansonsten handelt es sich um ein traditionelles
Gebiet) und folgen den natürlichen Felsstrukturen mit kantigen Auflegern und Schuppen.
Oben geniessen wir die tolle Aussicht, lassen uns von der Sonne wärmen und vom Wind kühlen bis wir
genug haben. So, der Kletteranfang wäre gemacht in Australien.
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